Stromspeicher unterscheiden sich systemseitig in Systeme mit Gleichstromwandler (DC-Kopplung) und Systeme mit einem zusätzlichen Wechselrichter (AC-Kopplung).
DC-Systeme können prinzipiell höhere Wirkungsgrade erreichen und Herstellungskosten sparen, da sie keinen zweiten Wechselrichter benötigen.
AC-Systeme lassen sich leichter an bestehende netzgekoppelte Anlagen anschließen.
Günstige Stromspeicher arbeiten mit Blei-Akkumulatoren. Die Lebensdauer liegt unter 2.000 Zyklen, die Entnahmekapazität liegt bei 50% und sie müssen alle 6 Monate gewartet werden. Die Weiterentwicklung, der Blei-Gel-Akku hat eine höhere Zyklenfestigkeit von fast 3.000 und eine höhere Entnahmekapazität von bis zu 80%.
Lithium-Ionen-Akkus sind deutlich wartungsärmer, deutlich teurer und erreichen bis zu 10.000 Zyklen, wenn sie nicht unter die Hälfte ihrer Kapazität entladen werden. Die Selbstentladung gegenüber Blei-Akkus ist um 50% – 80% niedriger. Dafür ist dieser Akkutyp deutlich empfindlicher, was Tiefenentladung und Temperatur betrifft. Daher kommen Batteriemanagementsysteme und auch Temperaturmanagementsysteme zum Einsatz um eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren zu gewährleisten.