Um komplexe Abläufe im Unternehmen inklusive der Umwandlung energetischer Medien und Träger verstehen zu können, müssen diese Daten mit Sensoren vor Ort erfasst und zentral visualisiert und ausgewertet werden.
Zeitreihen von Energieverbrauchern und -erzeugern lassen Abweichungen erkennen. Welche Transport- und Umwandlungsverluste entstehen wo? Auf diese Weise ist Ursachenforschung möglich.
Mit einer Verknüpfung zum computergestützten Facility-Management-System lassen sich weitere Daten analysieren. Wie lange halten welche Verbrauchsartikel – und warum? Gibt es Abhängigkeiten von Herstellern, Einsatzzwecken, Temperaturbereichen etc.?
Leittechnik, die nicht nur passiv Sensordaten anzeigt und protokolliert sondern sich steuern läßt, wird als aktive Gebäude-Leit-Technik bezeichnet. Über Aktoren lassen sich Heizungskurven, Beleuchtungsszenarien oder auch die Kennlinie eines BHKW ändern.
Soll der menschliche Faktor komplett ausgeblendet werden, kommt Gebäudeautomation zum Einsatz. Endstufe ist der vollständige Verzicht auf von Menschen bedienbaren Schaltern und Reglern. Sensoren erkennen ob Personen anwesend sind und regeln Licht und Wärme in Abhängigkeit von äußeren und inneren Kennzahlen. Sensoren starten den PC mit dem richtigen Nutzerprofil , stellen den Schreibtisch auf die optimale Höhe ein und erfassen Anwesenheitszeiten. Der Energieverbrauch wird minimiert und der Komfort steigt beträchtlich an.
Die Gesamtheit dieser Möglichkeiten birgt Energieeffizienz-Potenziale von bis zu 10 Prozent.